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Was ist eine Analthrombose?

Eine Analthrombose oder Analvenenthrombose ist ein Blutgerinnsel, welches eine Vene oder Ader im Anus bzw. an dessen Rand verstopft. Dadurch entsteht ein kleiner, livide (also bläulich) verfärbter Knoten. Als Ursachen für eine Analthrombose kommen sehr verschiedene Auslöser in Betracht, z.B.

  • langes Sitzen auf der Toilette, Pressen beim Stuhlgang
  • Sport, v.a. Radfahren
  • bei Frauen auch Monatsblutung, Schwangerschaft oder Geburt

Woran erkenne ich eine Analvenenthrombose?

Der entstehende Knoten ist sehr schmerzhaft, das Sitzen ist kaum und v.a. nicht schmerzfrei möglich. Durch die Lage der Analthrombose wird diese recht häufig mit Hämorrhoiden bzw. Hämorrhoidalleiden verwechselt. Im Unterschied zu den Hämorrhoiden, entsteht die Analvenenthrombose jedoch nicht im Verschlusssystem des Afters, sondern außerhalb davon. Daher ist die Analvenenthrombose auch von Haut und nicht von Schleimhaut wie die Hämorrhoiden bedeckt.

Wann gehe ich bei einer Analvenenthrombose zum Urologen?

Die Analvenenthrombose ist sehr schmerzhaft, dies allein ist ein wichtiger Grund, direkt medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Glücklicherweise ist die Erkrankung an sich harmlos, doch besteht die Gefahr einer Geschwürbildung in der Haut, daher ist ein sofortiges Aufsuchen eines Urologens unbedingt zu empfehlen.

Wie verläuft bei einer Analthrombose die Untersuchung beim Urologen?

Eine Analvenenthrombose kann durch einen Facharzt für Urologie durch Sichtung und Tasten diagnostiziert werden, wobei ein Urologe dabei auch andere Erkrankung wie Hämorrhoidalleiden, Abzesse oder sogar Tumore ausschließen kann.

Was kann der Urologe bei Analthrombose tun?

Die Therapie einer Analthrombose hängt von der Ausprägung sowie den individuellen Beschwerden des Patienten ab und kann konservativ oder mit einer kleinen Stichinzision behandelt werden. Leichtere Schmerzen können mit Schmerztabletten oder Salben entgegengewirkt werden, für eine operative Therapie besteht die Möglichkeit einer chirurgischen Eröffnung der Thrombose in Lokalanästesie.